HAUSHERR System Bohrtechnik

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Jobsite Reports

Sprenglochbohrgeräte

Neue Generation der HBM 80

HBM 80Drolshagen - Mit der kürzlich erfolgten Erstauslieferung der komplett überarbeiteten HBM 80 bietet HAUSHERR ab sofort eine weitere Alternative bei Sprenglochbohrgeräten im mittleren Größenbereich bis 165 mm (6,5) Bohrdurchmesser an. Konzipiert als Produktionsbohrgerät in Steinbrüchen, sowie Kohle- und Erzminen aller Art, setzt die HBM 80 durch ihre besonders robuste Bauweise und viele einzigartige Details neue Maßstäbe in ihrer Klasse. Die im Werk Drolshagen produzierte Maschine ist sowohl für Drehbohr- als auch für DTH-Anwendungen mit verschiedenen Nieder- oder Hochdruckkompressoren im Durchmesserbereich von 90 bis ca. 165 mm (3,5 - ± 6,5 Inch) geeignet. Das Einsatzgewicht liegt je nach Variante und Ausstattung bei etwa 28.000 kg.

Die Übergabe des ersten Geräts fand kürzlich im Werk des polnischen Zementherstellers "GRUPA OZAROW S.A.", Teil der irischen CRH-Gruppe, statt. "Besonderheit hier ist das extrem klüftige und gestörte Kalksteinvorkommen, das ausschließlich nur im Drehbohrverfahren mit Stufenbohrkrone und mit speziellen Schneckenbohrstangen bei wohldosierter Spülluftmenge gebohrt werden kann", weiß Jaroslaw Buczek, der zuständige Betriebsleiter. "Im Laufe der vergangenen Jahrzehnte haben wir mehrere andere Maschinen und Bohrverfahren ausprobiert, jedoch konnte keines nur annähernd die erforderliche Leistung erbringen und HAUSHERR hat nun bereits zum wiederholten Mal eine perfekt auf unsere Bedürfnisse zugeschnittene Maschine geliefert," so Buczek weiter, anlässlich der Maschinenübergabe. Zusammen mit einer vergleichbar ausgestatteten HBM 80 älteren Baujahres, versorgt die Maschine nun das komplette Zementwerk mit der erforderlichen Menge an Rohstoff.

Grzegorz Latkowski, der Bohrmeister, hat die Bedienung der Maschine bereits nach nur zweitägiger Anlernphase komplett verinnerlicht. "Das moderne Konzept vereinfacht mir sowohl die Bedienung als auch die Überwachung und Fehlerdiagnose. Ein Bedien- und Servicedisplay zeigt mir nun nach Wahl den Maschinenstatus, Bedienhinweise oder auch Fehlermeldungen an, so daß ich nun selbst bei Fehlfunktionen oder Störungen eine Diagnose ohne Messgerät und ohne besondere Fachkenntnisse durchführen kann" so Latkowski. Durch die Verwendung von insgesamt weniger Komponenten ist das Gesamtsystem störungsunempfindlicher, durchgehend diagnosefähig und sichert so eine hohe Verfügbarkeit.

HBM 80Die nun ausgelieferte Drehbohrvariante der HBM 80 ist mit einem einstufigen Schraubenverdichter ausgerüstet, welcher 20 m³/min. (1.235 cfm) bei 7 bar (100 psi) liefert. Ein zusätzlicher installierter Druckluft-Nachverdichter erhöht im Falle einer verstopften Bohrkrone kurzfristig den Druck. Der so erzeugte Hochdruckimpuls reinigt dann mit zu 20 bar automatisch die Bohrkrone. Angetrieben wird die Maschine in dieser Version von einem Caterpillar C 9.1 EPA Tier 4 Final (USA) bzw. Stufe IV (EU) Dieselmotor mit 222 kW. Alternativ sind verschiedene Hochdruckkompressoren für den DTH-Einsatz mit max. 36 m³/min. (1.270 cfm) bei bis zu 30 bar (435 psi) erhältlich. Dieselmotoren verschiedener Größen stehen wahlweise nach TIER 3 oder TIER 4f zur Verfügung.

Die Bohrlafette ist stufenlos zwischen 90° und 60° verstell- und arretierbar. Der Kettenvorschub ermöglicht einen maximalen Andruck von etwa 80 kN (18.000 lb Bit-Load) auf das Bohrwerkzeug sowie eine Rückzugskraft von 80 kN. Dies, in Verbindung mit dem hohen Drehmoment des Bohrantriebs ermöglicht hohe Bohrleistungen und minimiert das Risiko von Gestänge- und Werkzeugverlusten. Für den DTH-Betrieb verfügt die Maschine über eine hydraulische Andruckregelung, die es ermöglicht den Andruck genau auf die Anforderung des jeweiligen Hammers zu justieren. Im Revolvermagazin sind 6 Bohrstangen mit einer Länge von je 6 m bei einem Durchmesser von 76 (3) bis 127 (5) untergebracht. Bei Verwendung von 6 (+1) Stangen beträgt so die maximale Bohrtiefe 42 m.

Wie bei allen HAUSHERR-Maschinen sind die verschiedenen Komponenten durch abschließbare Abdeckhauben vor nicht autorisierten Zugriff und Witterungseinflüssen geschützt. Der Mittelgang sowie ein optionaler Laufsteg an Kabinenseite und Heck sorgen für eine einzigartige Zugänglichkeit aller Komponenten für Wartungs- oder Reparaturarbeiten. Das umständliche Demontieren anderer Komponenten entfällt. So wird unnötiger Aufwand vermieden und Stillstandzeiten werden erheblich verkürzt.

InstrumenteBesonderes Highlight ist die FOPS-Kabine, die in Sachen Sicherheit, Ergonomie, Platzangebot und Bedienungsfreundlichkeit Maßstäbe setzt. Alle Bedienelemente für die Hauptfunktionen sind in den neuen Multifunktions-Joysticks und in den Armlehnen des luftgefederten und beheizten Fahrersitzes integriert. Dieser ist zum Einsteigen und für den Fahr- oder Bohrbetrieb um 270° drehbar, so dass sämtliche Bedien- und Überwachungsinstrumente stets vom Operator aus einer bequemen Sitzposition erreicht und abgelesen werden können. Durch schalldämmende Maßnahmen wird der Geräuschpegel innerhalb der Kabine auf unter 80 dB(A) abgesenkt.

Eine großflächige Sicherheitsverglasung mit getönten, wärmeisolierten Scheiben sorgt in jeder Situation für eine hervorragende Rundumsicht auf das gesamte Arbeitsumfeld, das bei Dunkelheit von diversen LED-Scheinwerfen optimal ausgeleuchtet werden wird. Kabinenheizung, Standheizung, Klimaanlage und Sonnenschutzrollos sorgen bei allen klimatischen Bedingungen stets für angenehme Arbeitsbedingungen. Eine große Dachscheibe mit Scheibenwischer und Waschanlage ermöglicht nun eine noch bessere Sicht auf die Lafettenspitze. Neu sind auch die beheizbaren Front-, Dach und Seitenscheiben, deren Beschlagen nun sicher verhindert wird. Dank einer Auftaufunktion sind diese auch im Winter in nur wenigen Minuten eisfrei. Ein Lüftungssystem sorgt außerdem für einen stetigen Überdruck in der Kabine, welches das eventuelle Eindringen von gesundheitsschädlichen Feinstauben verhindert. Eine robuste Schiebetür mit Rastfunktion verhindert zuverlässig ein unbeabsichtigtes Zuschlagen -zum Beispiel durch Wind- und beugt so Unfällen und Verletzungen vor. Außerdem ist durch die platzsparende Schiebtürtechnik ein sicheres Betreten und Verlassen des Arbeitsplatzes über einen zum Heck der Maschine ausgerichteten Laufsteg gewährleistet.

FOPS-KabineDas robuste Raupenfahrwerk ist über eine Kugeldrehverbindung mit dem Oberwagen verbunden. Somit lässt sich das Gerät 90° gegenüber der Fahrtrichtung schwenken. Dies ist ein einzigartiger Vorteil beim Bohren geneigter Sprenglöcher, da es die unproduktiven Fahrwege und damit die Bohrnebenzeiten um bis zu 50 % verkürzt. Mit 4 stabilen Stützzylindern und zugehörigen großen Bodenplatten wird die Bohranlage abgestützt und ausgerichtet.

Serienmäßig ist das Gerät mit einer Entaubungsanlage ausgestattet, die über wasserunempfindliche und abriebfeste Filterelemente verfügt, deren Standzeit bis zu 10.000 Stunden betragen kann. Optional kann die Maschine auch mit einer Wasserinjektionsanlage zur Staubunterdrückung ausgerüstet werden.

Für den Einsatz in kalten Regionen kann die Maschine mit einem umfangreichen Arktik-Paket ausgestattet werden. Es besteht aus einer Kombination von verschiedenen Heizsystemen, sowie einer speziellen Kupplung, dies es dem Dieselmotor ermöglicht vollkommen lastfrei zu starten. Besonders leistungsstarke und tieftemperaturgeeignete Batterien, ein zusätzlicher Anlasser, sowie die intelligente Kupplungssteuerung ermöglichen so den problemlosen Start des vorgewärmten Dieselmotors. Der temperaturbedingten erhöhten Sprödbruchgefahr bei Strukturbauteilen wird durch die Auswahl geeigneter Werkstoffe sowie durch Verwendung spezieller Schweißzusatzstoffe Rechnung getragen. Die Verwendung von tieftemperaturgeeigneten Betriebsstoffen rundet das Paket ab.

Für den Einsatz in Höhen ab 2.500 m über dem Meeresspiegel können ebenfalls diverse Anpassungen des Antriebstranges vorgenommen werden. Diese umfassen verschiedene Optimierungen des Kompressors, sowie die Auswahl eines leistungsstärkeren Dieselmotors, um die höhenbedingten Leistungsverluste zu kompensieren.

Durch eine Vielzahl weiterer Optionen lässt sich die HBM 80 an die jeweiligen Bedürfnisse der Kunden anpassen. So sind Standheizung, Zentralschmierung, Gewindeschmierung, Bohrdatensysteme, GPS-Systeme, Vorbereitung für Schnellbetankungsanlagen, Videosysteme, automatische Feuerlöschanlagen, Fernbedienungen und Vieles mehr erhältlich.

JM 04.08.2015

Sprenglochbohrgerät HAUSHERR HSB 3000

Eiskalter Einsatz in Kasachstan

Kasachstan Ein eiskalter Einsatz stand im Januar für 2 Techniker der HAUSHERR System Bohrtechnik auf dem Programm. Etwa 4.000 Kilometer von Deutschland entfernt, in der nordkasachischen Provinz Qostanay, wurde kürzlich ein neues Sprenglochbohrgerät vom Typ HSB 3000 in Betrieb genommen. Das kontinental geprägte Klima in dieser rohstoffreichen und fruchtbaren Steppenlandschaft lässt die Temperaturen im Winter auf bis zu - 40°C absinken und im Sommer auf bis zu + 40°C ansteigen. Diese Bedingungen stellen besondere Anforderungen -insbesondere in den Wintermonaten- an Mensch und Maschine und erfordern teilweise erhebliche Anpassungen.

Bei Temperaturen von unter -30°C und teils heftigem Schneesturm fand nun dieser Ersteinsatz in einer Gold- und Kupfererzmine eines russischen Rohstoffkonzerns statt. Hier werden jährlich etwa 50 Mio. Tonnen teils erzhaltiges Gestein durch Bohren und Sprengen gelöst, aus dem in der angeschlossenen Weiterverarbeitungsanlage etwa 4.000 Tonnen Kupfer und 3 Tonnen Gold gewonnen werden.

 

Der Motorraum der HSB 3000

Da die HSB 3000 bereits einige Wochen zuvor vor Ort angekommen und über einen längeren Zeitraum dem extremen Wetter schutzlos ausgesetzt war, musste das Bohrgerät nach dem Eintreffen der Hausherr-Spezialisten zunächst grob von Eis und Schnee befreit werden. Der endgültige Auftauvorgang wurde dann durch das installierte Arktikpaket erledigt. Dieses umfangreiche Paket besteht aus einer Kombination von verschiedenen Heizsystemen, sowie einer speziellen Kupplung, die es dem 354 kW - Caterpillar-Dieselmotor ermöglicht, vollkommen lastfrei zu starten. Besonders leistungsstarke und tieftemperaturgeeignete Batterien, ein zusätzlicher Anlasser, sowie die intelligente Kupplungssteuerung ermöglichen so den problemlosen Start des vorgewärmten Dieselmotors, auch bei den aktuell herrschenden extremen Witterungsverhältnissen. Der temperaturbedingten erhöhten Sprödbruchgefahr bei Strukturbauteilen wurde bereits bei der Projektierung der Maschine durch die Auswahl geeigneter Werkstoffe sowie durch die spätere Verwendung spezieller Schweißzusatzstoffe Rechnung getragen. Die Verwendung von tieftemperaturgeeigneten Betriebsstoffen runden das Paket ab, welches so aus insgesamt nicht weniger als 23 Maßnahmen bzw. Komponenten besteht.

Während der einwöchigen Inbetriebnahme wurden neben dem Bedienungspersonal auch die Mitarbeiter der Service- und Instandhaltungsabteilung des Kunden ausführlich geschult und mit dem Gerät vertraut gemacht. Die Arbeiter wurden sowohl theoretisch als auch praktisch mit dem Hydraulik- und Elektriksystem vertraut gemacht und gründlich in die Wartung eingewiesen. Ergänzend standen noch Fehlersuche und Troubleshooting auf dem Stundenplan.

 

Bei der HSB 3000 handelt es sich um ein modernes, robust konstruiertes Tieflochhammerbohrgerät der neuesten Generation, ausgestattet mit einem zweistufigen Hochdruckkompressor, welcher eine Luftmenge von 25 m³/min. bei einem Druck von 25 bar liefert. In der kasachischen Mine werden das ganze Jahr über, rund um die Uhr, sieben Tage die Woche Sprenglöcher mit einem Durchmesser von 165 mm bei einer Tiefe von bis zu 15 m in den massiven Fels gebohrt, sodass Maschinenlaufzeiten von bis zu 6.000 Stunden pro Jahr keine Seltenheit sind. Das Bohrgerät erreicht hier nun eine sehr gute Durchschnittsleistung von über 20 Metern in der Stunde. Diese HSB 3000 ist das erste neue Hausherr Bohrgerät in Kasachstan und erweitert die Flotte des Kunden, welche bislang ausschließlich aus Geräten eines europäischen Wettbewerbers bestand, auf insgesamt 5 Sprenglochbohrgeräte. Kasachstan ist der neuntgrößte Staat der Erde und zugleich einer der Rohstoffreichsten. Neben Erdgas, Erdöl und Steinkohle finden sich bedeutende Vorkommen von Gold, Silber, Chrom, Mangan, Vanadium, Wismut, Nickel, Kupfer, Eisen, Zink, Blei und Uran.

 

Sprenglochbohrgerät HAUSHERR HBM 60-S

Erfolgreicher Neueinsatz in Süddeutschland

Blaustein - Die HAUSHERR System Bohrtechnik lieferte im September 2011 ein neues Sprenglochbohrgerät vom Typ HBM 60 -S an die Firma Stein- und Schotterwerk Reischl GmbH & Co.KG. Reischl betreibt einen Kalksteinbruch zur Schotter- und Zementproduktion im idyllischen Blautal, wenige Kilometer westlich von Ulm.

Reischl ist bereits seit Jahrzehnten Kunde von HAUSHERR und betrieb schon lange 2 HBM 60 alter Baureihe. Die ältere der Beiden sollte nach 32 Einsatzjahren und weit über 30.000 Betriebsstunden durch ein leistungsstärkeres Gerät ersetzt werden, da auch die Abbaukapazitäten erweitert werden mussten. Weitere Anforderung war natürlich eine möglichst robuste und langlebige Technik, welche im Notfall auch vom eigenen Personal instandgesetzt werden kann. Nicht zuletzt erwartet man von einem modernen Gerät hohe Leistungen und Verfügbarkeiten, Wartungs- und Reparaturfreundlichkeit sowie einen reaktionsschnellen Vor-Ort Service. Trotz Gerätevorführungen von Wettbewerbern fiel die Wahl letztendlich wieder auf ein Gerät der Firma HAUSHERR.
"Die HBM 60-S", so Betriebsleiter Hans-Dieter Baumgartner, "bietet uns aufgrund ihrer einzigartigen Auslegerkinematik, sowie ihres leistungsstarken Antriebs höchste Flexibilität bei maximaler Bohrleistung."

Die HBM 60 S kann vertikal und horizontal bohren.

Nicht zuletzt war auch die langjährige, gute Zusammenarbeit zwischen den Firmen ein weiteres Argument für die Kaufentscheidung.

Der Ausleger der HBM 60-S ist an der Geräteseite montiert und verfügt durch ein Drehgetriebe über maximale Beweglichkeit. Die Maschine ist so in der Lage vertikale, vertikal geneigte bis hin zu horizontalen Bohrungen zu erstellen. Desweiteren kann mit der HBM 60-S wahlweise mit Tieflochhammer oder im reinen Drehbohrverfahren gebohrt werden. Angetrieben von einem 287 kW starken Caterpillar C11 Dieselmotor, verfügt die HBM 60-S über einen 2-stufigen Hausherr-Schraubenkompressor, der maximal 25 bar und 18,6 m³/min. liefert. Die großzügig und nach ergonomischen Gesichtspunkten gestaltete Kabine, ausgerüstet mit allem Komfort, wie Klimaanlage, Grammer-Komfortsitz, Joystick-Bedienung, Rückfahrvideosystem, CD-Radio, getönten Scheiben usw. ermöglicht dem Operator ein konzentriertes Arbeiten bei einem gemessenen Schallpegel von nur 74 dB(A).

Die Maschine hat mittlerweile in über 750 Betriebsstunden bewiesen, dass Sie den hohen Anforderungen des Kunden voll und ganz entspricht.

"Die Bohrleistung konnte im Vergleich zu den Altgeräten erheblich gesteigert werden. Die Nettobohrleistung der HBM 60 S mit Tieflochhammer bei 95 mm Bohrungen ist nun mit 60 bis 90 m pro Stunde mehr als doppelt so hoch wie früher. Die Produktion von derzeit 700.000 t Rohgestein im Jahr schaffen wir problemlos und es sind mit dem neuen Gerät noch Reserven für eine weitere Kapazitätserweiterung vorhanden" weiß Betriebsleiter Baumgartner zu berichten.

Trotz ihrer Größe ist die HBM 60 S im imposanten Tagebau kaum noch zu erkennen.


Schwenk Zement KG - Karlstadt zieht Jahresbilanz von neuer HAUSHERR HBM 80-S

Ein Jahr nach Inbetriebnahme der neu gelieferten Großlochbohrmaschine HAUSHERR HBM 80-S zieht die Firma Schwenk-Karlstadt eine durchweg positive Bilanz.

Nachdem man bereits seit Jahrzehnten mit HAUSHERR Drehbohrgeräten im Steinbruch arbeitet, wurde im Jahr 2005 die Flotte der Bohrgeräte um eine neue HBM 80 S erweitert, die es nun auch ermöglicht alternativ mit Tieflochhammer zu bohren.

"Das neue Bohrgerät hat unsere Erwartungen weit übertroffen", so Heribert Ruppert - zuständiger Steinbruchleiter. Die HBM 80 S verfügt über einen 2-stufigen Schraubenkompressor der maximal 25 bar und 18m³/min. liefert. Angetrieben von einem 292 kW-starken Caterpillar C10 Dieselmotor wird derzeit mit einem Walter-Tieflochhammer W 80 gebohrt.

Sprengmeister G. Geist fasst die Bohrleistung wie folgt zusammen: "Durch die großzügige Maschinenauslegung von HAUSHERR ist es uns möglich den Dieselmotor mit einer auf 1500 U/min. reduzierten Drehzahl laufen zu lassen. Im Schnitt verbraucht der Motor so nur zwischen 31 - 33 Litern pro Stunde. Mit dem Walter-Hammer erreichen wir durchschnittlich eine Brutto-Bohrleistung von 360 m pro Schicht, von der die reine Bohrzeit etwa 6 Stunden beträgt.

Auf den Bohrmeter umgerechnet verbrauchen wir nur zwischen 0,50 und 0,75 Liter. Selbst unsere alten Drehbohrgeräte mit den luftgekühlten Deutzmotoren und den erheblich kleineren Kompressoren kommen an diese Werte nicht heran." "Des Weiteren können wir in nur 15 Minuten diese Maschine zum Drehbohren umrüsten," so Geist weiter, " keine andere Maschine kann uns diese Flexibilität ermöglichen."


Auch der Bohrmeister ist voll zufrieden mit seiner "NESSIE" (alle Mobilgeräte werden in Karlstadt "getauft"). Die großzügig und nach ergonomischen Gesichtspunkten gestaltete Kabine, ausgerüstet mit allem Komfort, wie Klimaanlage, vorprogrammierbarer Heizung, Grammer-Sitz mit Sitzheizung, Joystick-Bedienung, CD-Radio, getönten Scheiben usw. ermöglicht Ihm nun ein entspanntes Arbeiten bei einem gemessenen Schallpegel von nur 72 dB.

"Mit dieser Maschine haben wir, seitdem ich bohre, die beste Leistung erreicht! Festbohren und Gestängeverluste sind aufgrund der hohen hydraulischen Reserven jetzt nahezu ausgeschlossen" so der Bohrmeister in Anspielung auf die 80 kN Rückzugskraft und das Drehmoment des Bohrantriebes vom 4.200 Nm. Sowohl das Ersatzteilaufkommen wie auch der Bohrwerkzeugverbrauch waren im ersten Jahr verschwindend gering. Durch nun regelmäßiges Nachschleifen der Tieflochhammerkronen im 1000 Meter - Intervall halten diese nun mindestens 7500 Bohrmeter. "Aufgrund der robusten Bauweise der HBM 80 werden wir sicher auch diese Maschine viele Jahre im Einsatz haben, so wie Ihre Vorgänger auch" ist sich H. Ruppert sicher.
Durch die guten Vorgespräche konnte so eine für diesen Steinbruch optimale Maschine ausgelegt werden, die die an Sie gestellten Anforderungen absolut erfüllt und sogar übertrifft.

Info HBM 80 S (Ausführung Karlstadt):


Info Schwenk:

Das SCHWENK Zementwerk Karlstadt ist mit seiner Produktvielfalt und seiner Produktionskapazität einer der großen und leistungsfähigen Baustoffproduzenten im fränkischen und hessischen Raum.

Die Zementproduktion in Karlstadt blickt auf eine lange Tradition zurück. Das Werk wurde 1887 gegründet und 1937 von Dr. Carl Schwenk erworben. Karlstadt ist auch Produktionsstandort der SCHWENK Putz- und Mörtelsysteme für ein umfangreiches Werktrockenmörtelprogramm auf Basis von Kalk und Zement.

Das SCHWENK Zementwerk Karlstadt nutzt den Main für den umweltfreundlichen Abtransport von Zement und anderen Endprodukten sowie für die Anlieferung von Zusatzstoffen. Für den schnellen Warenumschlag verfügt das Werk über einen eigenen Hafen und über eine Umschlagstation in Bamberg.


POLEN

Hausherr HSB 1000

Wir freuen uns und sind zugleich stolz, Ihnen ein weiteres Bohrgerät der neuesten HAUSHERR-Bohrgeräte-Generation vorzustellen. Nach zahlreichen Gesprächen mit den Endkunden haben wir das modernste auf dem Markt befindliche Tieflochhammerbohrgerät der 14 t-Klasse entwickelt und Ende September 2005 zum ersten Mal nach Polen ausgeliefert.
Es setzt völlig neue Maßstäbe bezüglich seiner gelungenen Kombination aus Zuverlässigkeit, Robustheit, Produktivität , Bohrlochqualität, Bedienungs- und Wartungsfreundlichkeit.
Auf einem von uns veranstalteten Symposium konnten sich nun erstmals alle Interessenten über die neueste Maschine aus unserem Hause informieren.
Etwa 150 Entscheidungsträger aus allen polnischen Steinbruchbetrieben sind unsere Einladung gefolgt. Zunächst wurde das aktuelle Lieferprogramm unsere Firma vorgestellt und danach wurden alle Gäste mit Bussen zur Maschinenbesichtigung in den Steinbruch gefahren. Hier konnte sich jeder einen Überblick über die aktuelle Technik sowie die Leistungsfähigkeit der HSB 1000 verschaffen.
Das Echo war durchweg sehr positiv und weitere Maschinen dieses Typs werden in Kürze folgen.

Die Highlights im Überblick:

Arbeitsplatz

Wie schon aus der HBM-Baureihe bekannt, wurde auch bei der Neuentwicklung der HSB-Kabine wieder äußerster Wert auf die Bedienungsfreundlichkeit gelegt und hinsichtlich Ergonomie und Sicherheit wurden neue Maßstäbe gesetzt. Die neue Kabine ist sehr großzügig dimensioniert.
So sind nun auch hier alle Bedienelemente für die Hauptfunktionen (Bohren u. Fahren) in die Armlehnen des luftgefederten und beheizten Fahrersitzes integriert.
Alle Bedien- und Überwachungsinstrumente können vom Operator aus einer bequemen Sitzposition jederzeit erreicht bzw. abgelesen werden. Die Kabine ist durch völlig neuartige Hydro-Konus-Lager mit dem Unterbau verbunden.
Die Vorteile dieser Technologie sind die deutlich verbesserte Reduzierung von Schwingungen, sowie eine erhebliche Senkung des Geräuschpegels während des Betriebs.

Eine großzügige Sicherheits-Verglasung mit getönten, wärmeisolierten Scheiben, sorgt in jeder Situation für eine hervorragende Rundumsicht auf das gesamte Arbeitsumfeld, das bei Dunkelheit von diversen Scheinwerfen optimal ausgeleuchtet werden kann.
Durch diverse schalldämmende Maßnahmen wurde zudem ein sehr niedriger Geräuschpegel von nur ca. 73 dB(A) innerhalb der Kabine erreicht.

Die Kabine verfügt serienmäßig über:

und optional über

Das einzigartige Antriebskonzept

HAUSHERR HSB 1000 - AntriebseinheitEs wurde beim Antriebskonzept bewusst weitgehend auf die Verwendung von hochempfindlichen elektronischen Komponenten verzichtet, da diese im Steinbruchbetrieb sehr anfällig reagieren und Fehlfunktionen vom Kunden nicht direkt behoben werden können. Somit muss kein Fachpersonal hinzugezogen werden und längere Ausfallzeiten werden ausgeschlossen.
Der technische Fortschritt und die Gerätesicherheit werden hierbei aber nicht vernachlässigt. Die HSB 1000 befindet sich auf dem neuesten Stand der Technik und wird unter Einhaltung der einschlägigen Normen produziert.

Das komplette Antriebsaggregat befindet sich "In Line" hinter der Kabine.
Über ein direkt am CAT C 6.6 - Dieselmotor angeflanschtes Verteilergetriebe werden die zwei Sauer-Axialkolbenverstellpumpen (für alle Bohr und Fahrfunktionen) sowie die Doppelzahnradpumpe (für alle Zylinder sowie Staubabsaugung) angetrieben.
Ein Durchtrieb mit Gelenkwelle treibt den HAUSHERR Schraubenkompressor an, welcher 16 bar und 14 m²/min. liefert. Auf der anderen Seite des Wartungsganges liegen die Tanks, ein Ventilstand sowie der Hydraulikölkühler und die Entstaubungsanlage.

Wartung & Instandhaltung

HAUSHERR HSB 1000 WartungDurch die einzigartige Anordnung aller Komponenten auf dem Unterbau verfügt die HSB 1000 - wie alle Maschinen der modernen HSB-Baureihe - über einen zentralen Mittelgang bei einer Maschinengesamtbreite von nur 2500 mm. Über diesen Mittelgang lassen sich alle Komponenten zusätzlich zur Außenseite auch von der Innenseite erreichen, was Wartungs- und Reparaturarbeiten sehr vereinfacht.

Von der Außenseite her lassen sich die großzügigen Wartungstüren des Antriebsaggregates mit Hilfe von Gasdruckstoßdämpfern nach oben öffnen. So erhält man eine optimale Zugänglichkeit zu allen Komponenten und zusätzlich ist man auch vor Regen geschützt.
Für Arbeiten bei Dunkelheit ist eine Beleuchtung innerhalb des Aggregats installiert.

HAUSHERR HSB 1000- Kühler des DieselmotorsDie Verkleidung des Kühlers vom Dieselmotor lässt sich mit wenigen Handgriffen vollständig öffnen und ermöglicht so eine schnelle Reinigung. Alle Türen und Tankverschlüsse sind durch Schlösser vor nicht autorisiertem Zugriff geschützt.

Der Bohrvorgang

HAUSHERR HSB 1000Die HSB 1000 verfügt mit Ihren 14m³/min. bei 16 bar über 27,5 % mehr Spülleistung und 15 % mehr Druck als vergleichbare Maschinen anderer Hersteller.
Die zur Verfügung stehenden hydraulischen Kräfte sind ebenfalls sehr großzügig ausgelegt. So leistet der Bohrantrieb ein Drehmoment von 2500 Nm. Optional kann der Antrieb mit 4000 Nm ausgerüstet werden und leistet dann rund 60 % mehr als bei anderen Maschinen.
Zusätzlich steht eine Rückzugskraft von 40 kN (etwa 100 % mehr als bei Wettbewerbern) zur Verfügung.
Diese Kombination ermöglicht sehr hohe Bohrleistungen und schließt ein Festbohren, bzw. den Totalverlust von Gestänge und Hammer nahezu aus.
Die dreifache Bohrstangenführung mit der nach oben verführbaren Saughaube ermöglicht dem Operator freie Sicht auf die Bohrkrone beim Anbohren, was eine sehr gute Lochqualität zur Folge hat. Der speziell konstruierte Ausleger ermöglicht zudem ein effektives Bohren von horizontalen Sprenglöchern mit niedriger Anbohrhöhe.

Umweltaspekte

Sonderausrüstungen


DEUTSCHLAND

Gute Geschäftsbeziehungen führen manchmal zu unerwarteten Ergebnissen

HAUSHERR HBM 80 Explorer blast hole drilling machineManchmal entstehen Dinge, aufgrund sehr guter Geschäftsbeziehungen und gegenseitiger Unterstützung, von denen man vorher nicht ausgehen konnte.

So auch im Fall der Firmen HOFFMANN MINERAL und HAUSHERR System Bohrtechnik.

Die Firma HOFFMANN MINERAL ist Hersteller von funktionellen, mineralischen Füllstoffen, auch bekannt als Neuburger Kieselerde, die in der Elastomer / Farben & Lack-Industrie eingesetzt werden. Schwesterfirma ist die allseits bekannte Firma SONAX.
Seit Jahren liefert HAUSHERR Bohrgeräte an die Firma HOFFMANN MINERAL.

Diese werden zur Bodenuntersuchung benötigt um die Vorkommen der "Neuburger Kieselerde" im Donau-Raum mittels Probebohrungen bis zu 80 m Bohrtiefe zu erkunden. Da die Geräte vorwiegend in Forst- und Wassereinzugsgebieten arbeiten müssen zahlreiche Umweltschutzauflagen erfüllt werden.

Da im letzten Jahr die Investition eines neuen Bohrgerätes auf dem Plan von HOFFMANN MINERAL stand, fanden die Verhandlungen über einen Kauf eines Neugerätes Ihren Weg zur Firma HAUSHERR System Bohrtechnik. Es sollte auf der Basis bereits bewährter Geräte eine verbesserte und innovative Lösung gefunden werden.

HAUSHERR Bohrgeräte, blast hole drilling machines: HBM 80 G ExplorerAufgrund der extrem hohen Umweltauflagen, bedingt durch Bohrarbeiten in Wald und Flur wusste man bei HAUSHERR schon im Vorfeld, das dort kein "normales" Bohrgerät diese Aufgabe übernehmen kann.
Das Gerät muss nämlich nicht nur hervorragende Bohreigenschaften besitzen, sondern auch in seinem Einsatzgebiet den dortigen Baumbestand und Waldboden schonen und den sicheren Betrieb in Wassereinzuggebieten gewährleisten.

Das diese Anforderungen für ein auf Raupenketten selbstfahrendes Bohrgerät mit einem Gewicht von 20 Tonnen und 6m langer Bohr-Lafette, im ersten Moment als schwierig erschien, kann man sich denken.

Durch die langjährige Zusammenarbeit konnten schon bei Vorgänger-Maschinen spezielle Komponenten, wie z.B. Ast-Abweiser und spezielle Stahlraupenketten zur Bodenschonung, entwickelt werden.
So konnten auch die seinerzeit bestehenden Umweltauflagen stets erfüllt werden.
Die seit Jahrzehnten bekannten Eigenschaften, hervorragende Bohrleistung, extreme Bedien - und Wartungsfreundlichkeit, sowie Langlebigkeit, fehlten natürlich auch bei diesen Sondermaschinen nicht.

Das in den heutigen Zeiten bestehende Umweltauflagen nicht unberücksichtig bleiben können machten die Anforderungen für das neue Bohrgerät nicht gerade einfacher.
Das größte Problem stellte nach wie vor das Gewicht der Maschine und die dadurch, trotz Spezial-Raupenketten, immer noch resultierenden kleinen Beschädigungen von Baumwurzeln und Waldboden dar.

Nun sollte dieses Problem bei der neusten Maschine endgültig beseitigt werden.
In enger Zusammenarbeit mit den zuständigen Mitarbeitern der Firma HOFFMANN MINERAL insbesondere Herrn Frank, Geschäftsführung, sowie Werkstattleiter Herrn Thurner und den Bohrmeistern suchten wir nach einer Lösung für diese Neuentwicklung.
So entstand nach etlichen Ideen und Lösungsansätzen die "HBM 80-Explorer", die nicht nur dem neusten Stand der Technik entspricht und darüber hinaus die bereits entwickelten und bewährten Sonder-Optionen beinhaltete, sondern wir bauten die Maschine auf ein, zuvor noch nie für ein Bohrgerät entwickeltes, Fahrwerk auf extrabreiter Gummikette, dessen Laufrollen pendelnd aufgehängt sind und sich exakt an die Bodenunebenheiten anpassen. Diese Lösung ermöglicht es nun nahezu ohne jegliche Beschädigung vom Untergrund die Wälder zu durchfahren.

Das Fahrwerk kann eine Nutzlast von 20 Tonnen aufnehmen und ist besonders Geländegängig. Der spezifische Bohrdruck beträgt nur ca 280g / cm². Es ist im Fahrbetrieb besonders bodenschonend und überwindet Steigungen von ca. 40%.
Die Fahrgeschwindigkeit wurde auf 6,5 km/h. eingestellt.

Das Gerät wurde mit einem doppelwandigen 1000l-Dieseltank ausgerüstet, um die Betankungsvorgänge auf ein Minimum zu reduzieren und auch bei einem eventuellen Unfall die Gefahren für die Umwelt zu reduzieren. Ein komplett gekapseltes Antriebaggregat verhindert zudem den Austritt von Schmierstoffen und Ölen und sorgt für eine weitere Reduzierung der Schallemission.
Die gesamte Hydraulik wird mit biologisch abbaubarem Hydrauliköl betrieben, welches durch externe Filterung eine mehrfache Lebensdauer im Vergleich zu Mineralölen erreicht und somit auch indirekt die Umwelt schont.
Eine sehr effektive Entstaubungsanlage unterdrückt zudem jegliche Staubentwicklung beim Bohren. Der Restaubgehalt in der Abluft beträgt weniger als 5 Milligramm pro Kubikmeter.
Durch die olivgrüne Sonderlackierung ist die HBM 80 Explorer in den Wäldern nahezu unsichtbar für Spaziergänger.

Das gesamte Gerät wird von einem Operator aus einer großzügig und nach ergonomischen Gesichtspunkten gestalteten Klima-Kabine bedient und überwacht.

Das Bohrgerät, oder auch das Fahrwerk mit verschiedenen Aufbauten, wie z.B. Kran, Kippmulde, Seilwinde, Notstromaggregat, u.v.m. ist in der Lage in extrem morastigen und unwegsamen Gelände zu fahren.
Durch die geringe Bodenpressung kann sich das Gerät in Bereichen bewegen, in denen andere Fahrzeuge nicht mehr fahren können. Durch die Fahrgeschwindigkeit von bis zu 10 km/h können auch längere Fahrstrecken wirtschaftlich bewältigt werden.

Wir danken auf diesem Wege der Fa. HOFFMANN MINERAL und Ihren Mitarbeitern für die konstruktive Zusammenarbeit und die freundliche Unterstützung während der Entwicklung des neuen Bohrgerätes.

ÖSTERREICH

Anfang Juli 2004 wurde eine weitere HSB 2000 R nach Österreich ausgeliefert und in Betrieb genommen.

Als weltweit einzige Maschine bietet die Ausführung "R" einen Bohrausleger mit dem einzigartigen HAUSHERR- Doppel-Roll-Over-System (DRS), welches Bewegungen der Bohrlafette in den 2 Hauptachsen um jeweils 360° erlaubt. Dadurch erreicht man alle auch nur denkbaren Bohrpositionen.
Sohllochbohrungen sind in alle Richtungen mit obenliegendem Bohrmotor und Gestängemagazin möglich. Der Anbohrpunkt ist stets sehr niedrig (ca. 125 mm). Gebohrt werden 95 mm-Sprenglöcher in Kalkstein mit einem 3,5" Imloch-Hammer und einer durchschnittlichen Bohrleistung von 50 m pro Stunde.
Der Bordkompressor liefert 14 m³/min. bei einem Druck von 16 bar. Das geländegängige Pendelraupenfahrwerk mit 180°-Drehkranz minimiert die Bohrnebenzeiten und ermöglicht ein Verfahren der Maschine von Bohrloch zu Bohrloch entlang der Bruchwand.

Der obligatorische Mittelgang ermöglicht zudem einen bequemen Zugang zu allen Aggregaten bei einer Gesamtmaschinenbreite von nur 2500 mm.

Alle Highlights in der Zusammenfassung:


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HAUSHERR System Bohrtechnik
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